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Luftiger Grat


Premiumwanderweg

"LUFTIGER GRAT"



Länge: 10,0 km
Gehzeit: ca. 3,5 Stunden
Profil: Von Bergstation zu Bergstation führt dieser hochalpine Premiumweg, über schmale Pfade, auf einem Grat, der drei kleine Gipfel miteinander verbindet. Neben Aussichten satt erlebt der Wanderer verträumte Almwiesen und einen wilden Gebirgsbach. Wegen des teilweise ausgesetzten Weges ist hier mit typischen alpinen Gefahren zu rechnen. Daher sind eine gute Kondition, Trittsicherheit und eine gewisse Schwindelfreiheit Voraussetzung für diesen Weg.
Start: Bergstation Hochgratbahn
Ziel: Bergstation Imbergbahn
Anreise mit Pkw: Parkplätze an der Talstation Hochgratbahn
(Pkw-Navigation: Parkplatz Hochgratbahn, 87534 Oberstaufen)
Pkw-Navigation: Hinterstaufen 10, 87534 Oberstaufen
Zertifiziert mit dem Deutschen Wandersiegel
Erreichte Punktzahl:
92 Erlebnispunkte


Infos:
Oberstaufen Tourismus
Marketing GmbH
Hugo-von-Königsegg-Str. 8
D-87534 Oberstaufen
Telefon 08386 / 93000
www.oberstaufen.de

Luftiger Grat
Naturerlebnisgarten und "Dreiländer-Blick" – Premiumwandern auf höchstem Niveau


Alpiner Wanderweg

Wer hoch hinaus will, der ist hier richtig. Deutschlands erster alpiner Premiumwanderweg entführt mitten hinein in die atemberaubende Bergwelt des Allgäus und zu den schönsten Aussichtspunkten des Naturpark Nagelfluhkette.
Nach bequemem Aufstieg mit der Hochgratbahn leitet der bestens ausgebaute Weg die Wanderer zunächst entlang des Grates, verlässt diesen oberhalb der Falkenhütte und führt über abwechslungsreiches Alpgelände hinab zum Lanzenbach. Es folgt ein weiterer spektakulärer Anstieg bis zur Bergstation der Imbergbahn, dem Endpunkt dieser Grat-Wanderung. Mit den 8er-Kanbinenbahnen geht es schließlich ganz entspannt hinunter zur Talstation in Steibis, tolle Panoramen inklusive.

Die Nagelfluhkette ist eine Welt für sich. Sie ist Lebensraum zahlreicher geschützter Tiere und Pflanzen. Hier leben Alpendohlen, Kolkraben, Steinadler und Birkhühner ebenso wie zahlreiche „Rindviecher“, schließlich sind wir mitten im Alpgebiet. Viele der Alphütten sind bewirtschaftet und laden zur gemütlichen Einkehr ein.


Naturerlebnisgarten: "Dreiländer-Blick" oberhalb der Falkenhütte (hinter Eineguntkopf)

Kurz bevor der Weg oberhalb der Falkenhütte den Grat verlässt, lädt ein Aussichtsplateau zur Rast ein. Der Blick nach Westen gibt bei guter Sicht ein eindrucksvolles Panorama frei: von den nahen Bergen des Bregenzerwaldes in Österreich über das wuchtige Säntis-Massiv in der Schweiz, den Bodensee mit seinen Wein- und Obstgärten, bis hin zum Milch- und Käseparadies Oberschwaben und dem Westallgäu. Manchmal reicht die Fernsicht bis zum weit entfernten Schwarzwald und der Schwäbischen Alp.
Das Allgäu liegt im Herzen eines der abwechslungsreichsten Natur- und Kulturräume in Europa, dies wird hier deutlich. Die Allgäuer waren durch den „Blick nach Westen“ schon seit jeher aufgeschlossen gegenüber neuen Entwicklungen und Innovationen.


Überlebenskünstler auf windgefegten Graten

Zwischen Hochgrat und Eineguntkopf führt der Weg direkt über die höchsten Berge der Nagelfluhkette. Steil gestellter Fels bildet an zahlreichen Stellen einen spitzen, von Wind und Wetter ausgesetzten Grat. Die Lebensbedingungen sind hier extrem, vor allem im Winter. Umso erstaunlicher ist, dass auch hier Überlebenskünstler unter den Pflanzen ihren Platz finden. Besonders auffallend ist die Silberwurz, lateinisch auch Dryas genannt. Sie ist eigentlich eine arktische Pflanze und nach der letzten Eiszeit, vor etwa 10.000 Jahren, bei uns auf den Bergen „hängen geblieben“. Heute überdecken Ihre Polster den Nagelfluhfels und sorgen für zahlreiche weiße Farbtupfer, etwa zur Blütezeit im Juli oder auch anschließend, wenn die großen fadig-buschigen Samenstände reif werden.
Der Name Silberwurz kommt übrigens von der silbrig-weißen Behaarung der Blattunterseiten, ein Schutz gegen zu viel Wasserverlust, wenn die grelle Bergsonne direkt auf die Pflanzen scheint.

Einen weiteren Naturerlebnisgarten können Wanderer auf dem Premiumweg "Alpenfreiheit" kennenlernen. Der eindrucksvolle Berg-Ahorngarten liegt zwischen dem Berggasthof Falkenhütte und der Oberstiegalpe.

Alpenfreiheit